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Definition Arbeitgeberattraktivität

Arbeitgeberattraktivität exakt definieren

Definition Arbeitgeberattraktivität

Definition Arbeitgeberattraktivität


Basis für die Definition von Arbeitgeberattraktivität ist das Verständnis, dass mit Arbeitgeberattraktivität die Anziehungskraft einer Organisation als Arbeitgeber auf die passenden Bewerber bezeichnet wird.

Dies resultiert daraus, dass sich Attraktivität von „attrahere“ ableitet, dem lateinischen Wort für heranziehen.

Ziel der Arbeitgeberattraktivität ist das Heranziehen von neuen Mitarbeitern. Arbeitgeberattraktivität beschreibt die erzielte Wirkung auf Außenstehende.

Positive Zusatzeffekte einer herausragenden Arbeitgeberattraktivität sind die höhere Identifikation der bestehenden Mitarbeiterschaft, eine Steigerung des Unternehmenswertes sowie Wettbewerbsvorteile an Absatzmärkten.

Definition Arbeitgeberattraktivität

„Die Arbeitgeberattraktivität einer Organisation bezeichnet, in welchem Ausmaß es von Außenstehenden als erstrebenswert erachtet wird, ihr als Arbeitnehmer anzugehören.“

Wolf, G.: Employer Branding (2014), S. 20

Arbeitgeberattraktivität – Abgrenzung gegenüber verwandten Begriffen

Die Aktivitäten zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität sind auf potenzielle Mitarbeiter gerichtet. Bei Maßnahmen, die auf die interne Belegschaft abzielen, spricht man nicht von „interner Arbeitgeberattraktivität“, sondern von Aktivitäten zur Mitarbeiterbindung.

Sowohl das Employer Branding (» Employer Branding | Definition «) als auch das Personalmarketing (» Personalmarketing | Definition «) dienen der Verbesserung der Arbeitgeberattraktivität. Employer-Brand-Kampagnen setzen hierfür bei der Verankerung der positionsrelevanten Arbeitgebermerkmale an, das Personalmarketing hingegen bei den aktuellen Bedürfnissen und Erwartungen der potenziellen Mitarbeiter.

Corporate Attractiveness

Im angloamerikanischen Sprachraum wird für Arbeitgeberattraktivität der Begriff „Corporate Attractiveness“ verwendet. Das Maximum der Arbeitgeberattraktivität ist erreicht, wenn die Organisation den Status als Wunscharbeitgeber (Employer of Choice) bei genau den optimal passenden Zielkandidaten erreicht.

Arbeitgeberranking

Die Arbeitgeberattraktivität einer Organisation spiegelt sich in Arbeitgeberrankings wider, konsequenterweise aus der Sicht von Außenstehenden. Arbeitgeberattraktivität ist stets subjektiv.

Bedeutsam für die Beurteilung der Arbeitgeberattraktivität ist a) die subjektive Bedeutung der einzelnen arbeitgeberbezogenen Eigenschaften und b) die subjektiv wahrgenommene oder vermutete Ausprägung der jeweiligen Eigenschaft bei der zu beurteilenden Organisation.

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Kompetenz Center Employer Branding
Bezeichnung
Definition Arbeitgeberattraktivität